11.jpg
Полезные сайты
Конкурсы
Статистика

Онлайн всего: 1
Гостей: 1
Пользователей: 0






Сайт учителя немецкого языка

Надежды Борисовны Напольских
 
Вам нравится изучать немецкий язык?
Всего ответов: 262

Блог



Главная » 2011 » Июль » 31 » Kreppel, Pfannkuchen, Berliner ... schmecken immer
13:34
Kreppel, Pfannkuchen, Berliner ... schmecken immer

Kreppel, Pfannkuchen, Berliner ... schmecken immer

(булочки, блины, пончики... всегда вкусно)

Kreppel, Pfannkuchen, Berliner ... schmecken immer
Haben Sie Hunger? Dann gehen Sie doch in einen Bäckerladen in Hamburg und sagen: „Einen Berliner, bitte." Oder in München: „Einen Krapfen, bitte." Oder in Berlin: „Einen Pfannkuchen, bitte." Aber keine Angst – Sie bekommen überall das Gleiche.

Bei jedem Karneval ein Muss: Schunkelstimmung, Narrenkostüme und natürlich fettig-süsse Faschingsleckerei. Bei Klein und Gross ist die närrische Köstlichkeit der Klassiker, auch wenn sie jeder anders nennt: Kreppel, Krapfen, Fastnachtsküchle, Pfannkuchen oder gar Berliner. Und von den leibhaftigen Hauptstädtern wollen wir wissen: Was hat das pralle
Fettgebäck eigentlich mit der fünften Jahreszeit zu tun?

(Interview)
Ne, tut mir leid, kann ich nichts [da]zu sagen.
Keine Ahnung warum weshalb – schätze mal Tradition.
Ich glaub, das ist so das Letzte, was man vor der Fastenzeit noch schlemmen darf – nicht?

Stimmt, solange die Karawane weiterzieht, ist auch die Zeit der grossen Völlerei; bis zum Fasten am Aschermittwoch. Bis dahin sollte sich jeder noch mal den Bauch vollschlagen mit dicken, fetten Pfannkuchen.
Dafür braucht man: Wasser, Öl, Vanillearoma, Eier, Zucker, Mehl, Backmittel, Salz und Hefe. Zutaten für genau 800 leckere Pfannkuchen.

(Bäcker):
Die Kollegin wiegt jetzt alles ganz genau aus. Das Rezept steht auf’m Computer, wird abgearbeitet, ab in den Kessel und dann geht’s zum Kneter.

In der Berliner Grossbäckerei läuft alles automatisch. Zehn Minuten wühlt sich der Rührarm durch den immer fester werdenden Teig. Alle Zutaten müssen gut vermischt, die Masse perfekt ausgeknetet sein. Gewissheit bringt der Test am Teig.

(Bäcker):
So – nur wenn er schön dehnbar ist und schön elastisch ist, dann haben wir nachher ein schönes Lufthaltevermögen und nachher auch [ei]nen schönen Pfannkuchen, weil während der Gare eben schön viel Luftbläschen eingeschlossen werden.

Vorerst wandert der Klumpen in die sogenannte Rundwirkmaschine, hier werden die Pfannkuchen geformt. Zur Faschingszeit spuckt der Automat täglich 50.000 Stück aufs Band. Noch sind die Exemplare ziemlich klein, die Hefe muss erst aufgehen, damit aus den Küchlein Pfannkuchen werden.

(Bäcker):
Die Pfannkuchenmaschine – den Garschrank – in dem Garschrank sind sie eine Stunde fünfzehn Minuten unterwegs bei neunzig Prozent Luftfeuchte und fünfunddreissig Grad Celsius. Und wenn sie nachher am anderen Ende des Garschrankes wieder auftauchen, dann sind die so gross, dass man sie backen kann.

Im Tropenklima beginnen die Hefekulturen zu arbeiten, entwickeln Kohlensäure in Form von Luftblasen. Dadurch wachsen die Pfannkuchen um’s Vierfache auf die richtige Grösse. Nach dem Garen ab in die Fettwanne. In reinem Pflanzenfett werden die Berliner regelrecht gebadet oder – wie der Fachmann sagt – gebacken, bei 185 Grad.

(Bäcker):
Wichtig ist auch beim Backen – nicht zu kalt, das heisst: backen wir zu kalt, schliessen sich die Poren nicht, der Pfannkuchen zieht Fett, wird sehr fettig, nicht locker. Backen wir zu heiss, wird der Pfannkuchen zu dunkel und dann sieht er weder schön aus und schmecken tut er dann auch nicht mehr so richtig.

Das Fettgebäck ist zwar geniessbar, aber noch nicht süss genug. Dafür sorgt die Füllung aus Kirschmarmelade, Pflaumenmus, Eierlikör, Ananas oder Heidelbeere. Erst jetzt, mit leckerer Füllung, verdienen die Teile ihren Namen. Ob Kreppel, Krapfen, Pfannkuchen oder Berliner. Seinen hauptstädtischen Namen soll der dicke Süsse schon 250 Jahre haben.

(Bäcker):
Ja, also ich hab mal gehört, dass der Berliner Berliner heisst, weil ein kleiner Bäckerjunge im Siebenjährigen Krieg auf die Idee gekommen ist, für seine Kompanie ein Hefegebäck im Fett zu backen. Damals nannte man sie Berliner Kanonenkugeln – jetzt nennt man sie Berliner.

Der Klassiker mit Pflaumenmusfüllung wird dann noch nach Originalrezept versüsst. Eher was für’s Auge – Puderzuckerregen obendrauf.
Категория: Video | Просмотров: 604 | Добавил: nadja | Рейтинг: 0.0/0
Всего комментариев: 0
Имя *:
Email *:
Код *:
Контактная информация: Напольских Надежда Борисовна
 преподаватель немецкого языка
ФГКОУ "Тюменское президентское кадетское училище"
 
E-mail: nadja0501@mail.ru
В соответствии с Законом об авторском праве перепечатка, копирование, использование авторских материалов сайта целиком или по частям
только с письменного разрешения автора или с обязательным указанием Ф.И.О. автора и размещением активной ссылки на сайт!
Материал, выставленный на сайте, взят из открытых источников и используется исключительно в некоммерческих целях.

Сайт открыт в 2010 году